
Später kam die wirtschaftliche Perspektive hinzu. Mit meinen Studien der Betriebswirtschaft, zunächst mit Schwerpunkt Messe-, Kongress- und Eventmanagement und später im Master mit Schwerpunkt Human Resources und Organisation, rückten Unternehmen, Organisationen und ihre Strukturen stärker in den Mittelpunkt.
Dazu kamen Erfahrungen in der digitalen Transformation, in der Hochschulorganisation und schließlich in der akademischen Lehre.
Heute laufen diese unterschiedlichen Erfahrungen an einem Punkt zusammen:
Inhalte so zu vermitteln, dass Menschen etwas mit ihnen anfangen können.
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Als Dozent geht es für mich darum, Wissen verständlich und strukturiert aufzubereiten.
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Als Trainer darum, Menschen ins Arbeiten, Ausprobieren und Reflektieren zu bringen.
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Und als Speaker darum, einen Gedanken so auf die Bühne zu bringen, dass er fachlich trägt und beim Publikum ankommt.
Deshalb sehe ich Dozent, Trainer und Speaker nicht als drei voneinander getrennte Rollen. Der gemeinsame Kern ist immer derselbe:
Inhalt. Didaktik. Präsenz.
ÜBER mich
Zwei Welten. Ein gemeinsamer Kern.
Ich habe Betriebswirtschaft studiert. Und Schauspiel.
Auf dem Papier sind das zwei ziemlich unterschiedliche Welten. In meiner Arbeit merke ich aber, wie gut sie sich ergänzen.
Mein professionelles Schauspielstudium und die Jahre als Schauspieler, Regisseur und Schauspiel-Dozent haben meinen Blick auf Kommunikation geprägt: auf Stimme, Präsenz, Körpersprache, Dramaturgie – und vor allem darauf, was zwischen Menschen in einem Raum passiert.
Substanz mit Präsenz
Das ist weniger ein Werbeversprechen als ein Anspruch an meine eigene Arbeit.
5. Auf Augenhöhe
Ich arbeite lieber mit guten Fragen als mit fertigen Antworten auf alles.
Professionalität und Nahbarkeit schlie ßen sich nicht aus. Ein produktiver Lern- oder Arbeitsraum entsteht dort, wo Menschen ernst genommen werden und gleichzeitig eine klare Struktur bekommen.
4. Passend
Eine Vorlesung braucht etwas anderes als ein Führungskräfteworkshop. Ein kurzer Impuls etwas anderes als ein Seminartag.
Deshalb steht für mich nicht zuerst die Methode fest, sondern die Frage: Wer sitzt im Raum – und was soll nach dem Format anders verstanden werden können?
Wie ich arbeite
Unterschiedliche Formate brauchen unterschiedliche Methoden. Einige Prinzipien bleiben für mich dennoch gleich.
3. Aktiv
Menschen lernen nicht nur durch Zuhören.
Wo es zum Format passt, gehören deshalb Austausch, Fragen, Reflexion und Anwendung dazu. Ein Workshop sollte schließlich mehr sein als ein Vortrag mit längeren Pausen.
2. Verständlich
Komplexität darf reduziert werden, ohne Dinge falsch einfach zu machen.
Gute Vermittlung bedeutet für mich nicht, ein Thema möglichst unkompliziert aussehen zu lassen. Sondern die entscheidenden Zusammenhänge so klar zu machen, dass andere damit weiterarbeiten können.
1. Fundiert
Fachliche Grundlagen gehören dazu. Aber sie sind Ausgangspunkt, nicht Selbstzweck.
Ich möchte wissen, worüber ich spreche – und gleichzeitig unterscheiden können, welche Theorie für die konkrete Situation tatsächlich hilft.
Publikationen
Neben Lehre, Training und beruflicher Praxis beschäftige ich mich auch wissenschaftlich mit Fragen rund um Veranstaltungswirtschaft, Live-Kommunikation, Digitalisierung, Innovation und Kommunikation.

Kuntzemüller, Jens (2026): Datengetriebenes Eventmanagement. Eventdaten verstehen, skalieren, nutzen – ein Playbook, Berlin: Duncker & Humblot.

Bauer, Thomas; Mattern, Siegfried; Kuntzemüller, Jens (2025): Erwerbsbiografien in der Veranstaltungsbranche – Einflussfaktoren Covid-19 und Digitalisierung. In: Zanger, Cornelia (2025): Events in Zeiten von Multikrisen, Wiesbaden: Springer Gabler, S. 151-172.

Radtke, Bernd; Kuntzemüller, Jens (2024): Die Eventagenturbranche in Deutschland (nach Corona). In: Zanger, Cornelia (2024): Events und Zukunftsstrategien in der Live-Kommunikation, Wiesbaden: Springer Gabler, S. 29-55.

Bauer, Thomas; Mattern, Siegfried; Kuntzemüller, Jens (2023): Erwerbsbiografien in der Veranstaltungsbranche – Fokus Einkommensentwicklung, Schriftenreihe der Fakultät Wirtschaft der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg, Ausgabe 2023/01.

Kuntzemüller, Jens (2022): Nachhaltige Sportkommunikation im Amateurbereich. In: Suchy, Günther (2022): Green Public Relations im Sport - Erfolgsfaktoren nachhaltiger Sportkommunikation, Berlin: Erich Schmidt Verlag, S. 205-212.